Kundgebung für ein weltoffenes Kassel am Rathaus

Gegen religiösen Fanatismus, Rassismus und Antisemitismus wendete sich eine Kundgebung am Montagnachmittag vor dem Kasseler Rathaus. Unter dem Motto „Ein Deutschland für Alle – Kassel bleibt weltoffen“, hatten dazu Oberbürgermeister Bertram Hilgen, der Ausländerbeirat der Stadt Kassel sowie zahlreiche gesellschaftliche Gruppen und Organisationen aufgerufen.

Etwa 2000 Menschen kamen dem Aufruf nach und versammelten sich vor dem Rathaus. Neun Redner standen auf dem straffen Programm, darunter auch Justizministerin Eva Kühne-Hörmann, Oberbürgermeister Bertram Hilgen, der Präsident der Universität Kassel Dr. Rolf-Dieter Postlep, Ilana Katz von der jüdischen Gemeinde sowie weitere Gemeinde-, Kirchen- und Gewerkschaftsvertreter. Auch sprach Martin Sonntag von der Caricatura, Galerie für komische Kunst und nahm Bezug auf die kürzlich verübten Attentate in Paris. Oberbürgermeister Bertram Hilgen unterstrich die Weltoffenheit in Kassel.

Damit setzt Kassel erneut ein Zeichen gegen die Demonstrationen der Gruppierung „Kassel gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Kagida).

Während der Kundgebung wurden Straßenbahnen über den Scheidemannplatz umgeleitet.

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