Kassel Marathon wieder voller Erfolg

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Die größte Laufsportveranstaltung Nordhessens ist vorüber. Auch wenn die Anzahl der Teilnehmer etwas geringer als im Vorjahr ausfiel, war es wieder eine rundum gelungene Sportveranstaltung.

Fast 11.500 Teilnehmer gingen in diesem Jahr an den Start der neunten Auflage von Nordhessens größter Sportveranstaltung. Bei den Männern konnte Vorjahressieger Kiprotich Kirui (Kenia) seinen Erfolg wiederholen. Er erreichte nach 2:14:12 das Ziel im Auestadion. Platz zwei gehört Hosea Kiplagat Tuei (Kenia, 2:15:26), der dritte Platz Wubishet Zewde (Äthiopien, 2:17:15). Bester deutscher Teilnehmer war wie im Vorjahr Marcel Bräutigam mit 2:17:22.
Bei den Frauen war Simret Restle-Apel (PSV Grün-Weiß Kassel) als erste Deutsche mit 2:37:48 die schnellste Läuferin, gefolgt von Edinah Kwambai (Kenia, 2:39:48) und Wudnesh Debele (Äthiopien, 2:51:06).
Den Halbmarathon gewann Johannes Wennmacher (PSV Grün-Weiß Kassel) mit 1:11:48. Auf den weiteren Plätzen: Christian Wiese aus Hannover mit 1:12:13 und Tom Ring (PSV Grün-Weiß Kassel) mit 1:13:29. Bei den Frauen erreichte Ramona Wied (SG Wenden) mit 1:22:42 vor Britta Thyssen (1:25:44) und Lena Nitzge (1:27:08) das Ziel.

Was macht den Kassel Marathon aus? Wir haben mit Oliver Küster aus Hildesheim gesprochen. Er nimmt regelmäßig an Marathonläufen in ganz Deutschland teil. Das letzte Mal ist er 2011 in Kassel gelaufen. „Obwohl der Streckenverlauf in Kassel sehr bergig ist, ist es ein angenehmer Lauf. Besonders der Zieleinlauf ist schön und für die Läufer sehr emotional. Die Stimmung ist einfach toll“, erklärt Küster. „Was allerdings schlecht organisiert ist, ist das Hinkommen mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Kassel, ich musste daher mit dem Auto anreisen.“

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