Break out and run free – Ausbruchevent mit Fehlern

0
47

Etwa 1200 Menschen ließen sich am Sonntag in der Kasseler Elwe einsperren um dann gemeinsam auszubrechen und einen fast filmreifen Hindernislauf zurückzulegen. Spektakulär war es auf jedem Fall, auch wenn die Läufer geteilter Meinung waren.

Von Fehlplanungen und Wegstreichen vieler Angebote und ganzer Streckenabschnitte war in den anschließenden Kommentaren auf der Seite der Veranstaltung bei Facebook die Rede. Von den angebotenen 18 Kilometeren seien lediglich 13 geblieben, Wegpunkte seien gestrichen worden, schrieben einige Läufer. „Wo waren die 18,5 km, wo waren die letzten Hindernisse? Wofür 90 Euro?“ schrieb ein Teilnehmer. Auf eine Stellungnahme des Veranstalters wird bislang gewartet.

Viele der Läufer waren in teils aufwendigen Kostümen angetreten und legten den Parkour darin zurück. Der Grundgedanke unterstrich bei diesem Event eher den Spaß als die sportliche Leistung. Wobei natürlich auch einige Marathonläufer mitmachten, die in weniger als einer Stunde im Ziel eintrafen und sich damit die Top-Plätze sicherten.

Eine besondere Herausforderung stellte die Fulda-Überquerung dar, viele kamen hier an ihre Grenzen. Ehrenamtliche der DLRG und des Roten Kreuzes standen entlang der Strecke bereit. Zweitere versorgten die Läufer mit Wasser.

Trotz einiger Unzulänglichkeiten in der Planung kamen die meisten Teilnehmer sichtlich zufrieden im Ziel an. Ob es eine Fortsetzung geben wird, wissen wir noch nicht, wir bleiben aber am Ball.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here