10. Tattoomenta in Kassel: „Nadelkunst“ in der Documentahalle

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120 nationale und internationale Tätowierer hatten an beiden Tagen gut zu tun. Manch ein Besucher verließ die Documenta-Halle frisch geschmückt. Für umfangreiche Arbeiten, die einige Stunden dauern konnten, hatte man sich schon im Vorfeld mit seinem Lieblingstätowierer verabredet. Ob Kunst-, Fashion-, Piercing- oder Musikfan, alle kamen auf ihre Kosten.

Die zahlreichen Tattookünstler boten in abgetrennten Studios ihre Dienste an. Viele Kunden sind dabei, ihre Körper in ein Gesamtkunstwerk verwandeln zu lassen. Fast nie bleibt es bei einem Tattoo, das inzwischen verpönte „Arschgeweih“ lässt sich oft prima in ein anderes Bild integrieren. Sehr gerne „lese“ ich immer wieder zusammen mit den Trägern ihre Bilder und staune, wie jede Kleinigkeit wirklich irgendeine Bedeutung hat.

Viele unterschiedliche Musikacts trugen zur Unterhaltung bei. Die Prämierung der besten Kunstwerke in verschiedenen Kategorien wie „ Best of Colour, Best Realistic, Best of Day, oder Best of Show“ sorgten für Spannung. Besucher, Aussteller, Künstler und Veranstalter waren nach einem anstrengenden Wochenende zufrieden und freuen sich schon auf die 10. Ausgabe der Tattoomenta.

© Text: M.Kittner, Fotos: M.Kittner

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