Huskies verlieren 5:9 gegen SC Riessersee

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Foto: Diekmann

Am Dienstag empfingen die Kassel Huskies im Nachholspiel vom vergangenen Freitag die Mannschaft des SC Riessersee. Im Duell mit den Garmischern musste Kassels Cheftrainer Rico Rossi auf die in Mannheim weilende Förderlizenz-Riege Maginot und Phil Hungerecker sowie den an die Hannover Indians verliehenen Mark Ledlin verzichten. Auch Mirko Pantkowski war nicht mit von der Partie, dafür meldete sich Toni Ritter zu seinem ersten Spiel nach überstandener Verletzungspause zurück im Kader der Nordhessen.

Die 3.140 Zuschauer in der Kasseler Eissporthalle sahen von Beginn an ein spannendes erstes Drittel, in dem es sowohl vor SCR-Torsteher Kevin Reich, als auch vor dessen Kasseler Pendant Markus Keller lichterloh brannte. Das Toreschießen eröffnete dann ausgerechnet der frisch wiedergenesene Toni Ritter, der nach rund drei Minuten von Abstimmungsschwierigkeiten in der SCR-Defensive profitierte. Und kaum zwei Minuten später durften die Fans der Huskies sogar ein zweites Mal jubeln. Jens Meilleur war über den rechten Flügel davon gezogen und verwertete seinen eigenen Rebound zum 2:0 (6.). Und der SC Riessersee? Der zeigte sich unbeeindruckt und holte seinerseits zum Doppelschlag aus. Erst nagelte Stephan Wilhelm einen satten Schlagschuss an Markus Keller vorbei in die Maschen (9.), ehe Louke Oakley bei angezeigter Strafe Felix Thomas Schlenzer von der blauen Linie ins Kasseler Tor bugsierte (10.). Doch auch die Huskies zeigten sich nicht um eine Antwort verlegen. Marco Müllers Schuss ins Blaue landete – von Braden Pimm abgefälscht – im SCR-Kasten. Doch wieder erholten sich die Garmischer Schnell vom Schrecken des Gegentors und konterten eiskalt, so dass Lubor Dibelka bei einer scharfen Hereingabe von Richie Mueller im Slot stehend nur noch die Kelle zum 3:3 hinhalten musste (14.).

Die Unterbrechung der Drittelpause tat dem Schwung in der Partie kein Abbruch. Auch ins Mitteldrittel starteten die Nordhessen zunächst überlegen. Wie schon zu Beginn der Partie schlugen die Hausherren im Doppelpack zu. Zunächst sorgte Neuzugang Evan McGrath mit seinem ersten Saisontreffer für Jubel in der Eishalle (23.), ehe keine 60 Sekunden später auch Alex Heinrich sein erstes Tor der neuen Saison beisteuerte (24.). Doch auch der zwei Tore Vorsprung sorgte für keinerlei Beruhigung im Spiel – die Chancen häuften sich hüben wie drüben. Valentin Gschmeißner verpasste ebenso knapp (25.) wie Husky Thomas Merl auf der Gegenseite (26.) und SCR-Goldhelm Richie Mueller im Alleingang (26.). Doch spätestens als SCRImportspieler Louke Oakley im Powerplay den 5:4-Anschlusstreffer markierte (28.) waren die Werdenfelser wieder gut im Rennen um den heutigen Sieg.

Wie gut sie im Rennen waren, zeigten die Garmischer zu Beginn des Schlussdrittels. Diesmal waren es nämlich die Oberbayern, die loslegten wie die Feuerwehr. Zunächst sorgte Verteidiger Stephan Wilhelm mit einem Sonntagsschuss vom rechten Flügel für den 5:5-Ausgleich (42.), ehe der omnipräsente Lubor Dibelka Markus Keller kurzerhand austanzte und den SCR zum ersten Mal an diesem Abend in Führung brachte. Doch erst als Andreas Driendl in der 48. Minute gar auf 5:7 stellte, war die Vorentscheidung zu Gunsten des SCR gefallen. Die Garmischer erhöhten bis zum Spielende durch Tore von Johansson und Mayenschein sogar auf 5:9 und fügten den Huskies damit nicht nur eine empfindliche Heimniederlage, sondern auch den ersten punktfreien Spieltag der laufenden Saison zu.

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