Schwerer Lkw-Unfall auf A7

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Am Mittwochnachmittag gegen 15:27 Uhr ist ein Lkw auf einen weiteren, auf der Autobahn 7 am Stauende stehenden und mit Gefahrgut beladenen Lkw aufgefahren. Der 57-jährige Fahrer des unfallverursachenden LKW wurde bei dem Aufprall schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus verbracht werden. Es besteht keine Lebensgefahr. Der 18-jährige Fahrer des vorausfahrenden Gefahrgut-LKW wurde leicht verletzt und zur Versorgung ebenfalls in ein Kasseler Krankenhaus verbracht. Beide LKW waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Die Feuerwehr Kassel war an der Einsatzstelle damit beschäftigt, die verunglückten Lastwagen zu sichern und dann zu bergen. Bei der Ladung des als Gefahrguttransport gekennzeichneten Silo-Lastzuges handelte es sich um Filterstaub, von dem eine kleine Menge aus dem Silobehälter ausgetreten war. Dieser konnte durch den Gefahrgutzug der Kasseler Berufsfeuerwehr fachgerecht gesichert und entsorgt werden.

Der Sachschaden an beiden beteiligten LKW beträgt nach ersten Schätzungen ca. 145.000 Euro. In der Spitze entstand auf der A7 ein Rückstau von ca. 12 Kilometern. Die A 7 in Fahrtrichtung Norden war aufgrund der Bergungsarbeiten vorübergehend voll gesperrt.

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